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Ringvorlesung – Von der Behindertenbewegung zu den Disability Studies 2026
Univ.-Prof.in Dr.in Lisa Pfahl
Professorin für Erziehungswissenschaft, Disability Studies & Inklusive Bildung
Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich
Die Disability Studies haben ihren Ursprung in emanzipatorischen Behindertenbewegungen, die sich gegen Bevormundung und Benachteiligung zur Wehr setzten. Im Bündnis mit den Sozialwissenschaften wurde das konflikttheoretisch fundierte soziale Modell von Behinderung entwickelt, das Beeinträchtigung (impairment) von Behinderung (disability) abgrenzt und damit eine Analyse der gesellschaftlichen Konstruktion von Behinderung ermöglicht. Als Wegbereiter des behindertenpolitischen Paradigmenwechsels von der Fürsorge zur Teilhabe fordern die Disability Studies auch einen Perspektivenwechsel in der Forschung. Menschen mit Behinderungen werden nicht als Objekte der Forschung gefasst, sondern als Subjekt des Rechts auf Selbstbestimmung. Dieser menschenrechtliche Ansatz geht mit Konflikten um ihre Freiheit und Würde einher, die im Vortrag diskutiert werden.
vor Ort: Eintritt frei
Livestream: https://video.ibm.com/channel/nLQ2HMjy945
Alle Termine auf unserer Website: www.i-med.ac.at/diversitaet
Professorin für Erziehungswissenschaft, Disability Studies & Inklusive Bildung
Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich
Die Disability Studies haben ihren Ursprung in emanzipatorischen Behindertenbewegungen, die sich gegen Bevormundung und Benachteiligung zur Wehr setzten. Im Bündnis mit den Sozialwissenschaften wurde das konflikttheoretisch fundierte soziale Modell von Behinderung entwickelt, das Beeinträchtigung (impairment) von Behinderung (disability) abgrenzt und damit eine Analyse der gesellschaftlichen Konstruktion von Behinderung ermöglicht. Als Wegbereiter des behindertenpolitischen Paradigmenwechsels von der Fürsorge zur Teilhabe fordern die Disability Studies auch einen Perspektivenwechsel in der Forschung. Menschen mit Behinderungen werden nicht als Objekte der Forschung gefasst, sondern als Subjekt des Rechts auf Selbstbestimmung. Dieser menschenrechtliche Ansatz geht mit Konflikten um ihre Freiheit und Würde einher, die im Vortrag diskutiert werden.
vor Ort: Eintritt frei
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Kategorien: Events
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